INTERNATIONALE GARTENSCHAU BERLIN

GÄRTEN, FELDER, PLÄTZE, SPIEGEL DER WELT …
Die bewegte Landschaft ist nicht einfach zu überschauen, der Erfolg einer Ausstellung sind jedoch Eindeutigkeit und Überschaubarkeit. Die Welt zeigt sich in einem völlig anderen Bild, wenn sie aus einem anderen Blickwinkel gesehen wird.
Eine horizontale Ebene über dem Ausstellungsgelände spiegelt die Landschaft vor dem Hintergrund, der vom Himmel erzeugt wird. Das Grün der Topografie wechselt sich mit den wechselnden Farben des Himmels ab. Die Spiegelflächen ersetzen somit den Ausblick von der Seilbahn, sie schaffen unterschiedliche Wahrnehmungsdistanzen, in der Ebene, auf dem Berg – im ‚dazwischen’.
Die Spiegelmasten strukturieren das Gelände und teilen das Areal in 100 x 100 Meter Felder. Dieses Raster legt sich als neues Wegenetz über die bestehende Landschaft und lässt den Besucher zu jeder Zeit, das Wechselspiel zwischen ‘Eingriff’ und ‘Natur’ spüren, ob er sich in der Gegenwart oder in der Vergangenheit bewegt. An den Schnittpunkten der Wege weitet sich die Fläche auf und wird zum Platz – Perspektivwechsel, pausieren + aufblicken, bis zur nächsten Perspektive.